10.10.2012 | Schaumburger Wochenblatt

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»Der Wald im Jahreskreislauf« | Waldbegegnung 2012

Förster Henning Böger führt auch dieses Jahr wieder eine kleine, auserlesene Gruppe von Waldliebhabern quer durch sein ehemaliges Revier. Mit ihnen will er eintauchen in die Waldnatur und dabei auf die Besonderheiten der jeweiligen Jahreszeiten eingehen.
Abschließend wird eingekehrt in der Waldimkerei, wo Anna-Lisa Giehl einen kleinen Imbiss mit echten Naturwerten passend zur Jahreszeit vorbereitet hat. Es besteht die Möglichkeit, im Honigladen einzukaufen.

Dauer der Veranstaltung: 10-14 Uhr
Kostenbeitrag pro Person: 10 €, Kinder bis 14 Jahre frei
Anmeldung bei Herrn Böger unter der Telefonnummer: 05721/710434

Frühling, (So. 15.4.2012)

Sturm und Drangzeit mit unglaublicher Vitalität und Kraft.
Fröhliches Fordern zur Erneuerung, zur Erhaltung.
Laß Dich durch diese Freude des Lebens inspirieren! Genieße sie, speichere sie, gib sie weiter!

Sommer, (So. 24.6.2012)

Jahreszeit der entgültigen Entfaltung und der Fülle.
Stetiges Werden des neuen Lebens.
Ruhe und Abgeklärtheit, Schwere!

Herbst, (So. 4.11.2012)

Reifen.
Ernten von Pilzen und Früchten. Bevorraten!
Vorbereiten auf die Pause, auf die Härte-Prüfung. Wer wird diese überstehen?

Winter, (So. 3.2.2013)

Schläft der gesamte Wald? Wer ist weiter aktiv? Warum? Wie?
Energiehaushalt, Nahrung, Schutzkleidung, Spuren im Schnee.
Im Innehalten entsteht neues Werden.

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Unsere Honigsorten im Überblick

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Schwärmen für die Bienen

von Anna-Lisa Giehl

Die Natur ist in den letzten Wochen explodiert. So manchen packte im April schon die Sommerlust. Strahlender Osterglanz auf dem frischen Blattwerk, intensiv leuchtende Farben wohin man auch schaut. Dieses Frühjahr hatte es in sich! Plötzlich singen die Vögel wieder, aus den Nestern recken die hilflosen Küken ihre Schnäbel. Mit der Natur sind auch die Bienenvölker aus ihrer Winterruhe erwacht. Trotz der Kälteperiode Anfang Mai hatten sie optimale Entwicklungsbedingungen: keine für den April typischen Wetterumschwünge, die den Völkern wertvolle Flugbienen kosten. Statt dessen viel Sonne und wenig Wind. Die Bienen kehren schwer beladen in ihren Stock zurück. Dicke, gelbe Pollenhöschen kleben an ihren Hinterbeinen. Die jungen Ammenbienen nehmen ihn ab und verfüttern ihn an die Brut. 30kg Pollen und mehr kommen da im Laufe des Jahres zusammen- unzählige Blüten werden besucht! Zelle um Zelle füllt sich mit dem flüssigen Gold der Pflanzenwelt. Die Bienen treiben die Weisel, ihre Stockmutter zu Höchstleistungen: bis zu 2000 Eier legt sie nun täglich. Findet sie nicht mehr genügend leere Zellen, und werden die vielen frisch geschlüpften Bienen, die noch lange nicht ausfliegen, sondern in den ersten Wochen im Innendienst tätig sind ihren Futtersaft nicht los, dann bereitet sich das Volk auf die Teilung vor. Ein Bienenschwarm ist ein ergreifendes Naturerlebniss: plötzlich verdunkelt sich der Himmel, ein tiefes Summen erfüllt die Luft, zehntausende Bienen kreisen in einer wilden Wolke durcheinander. Bis sich der Schwarm an einem geschützen Ort, vielleicht in Ihrem Apfelbaum, niederläßt und wieder ganz ruhig wird. Will er hier bleiben, beginnen die Bienen bald mit dem Wabenbau, die Königin legt ihr erstes Ei und alles beginnt von vorn…

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Und wo bleibt der Mensch? Er darf an dem Schauspiel teilhaben. Ja, dem Imker obliegt es sogar, das ein oder andere zu lenken. Erfolgreich mit seiner Arbeit wird er sein, wenn er die Sprache der Honigbienen versteht, die schon seit über 40 Millionen Jahren im Einklang mit der Natur leben.
Übrigends, falls Sie selbst mal in den Genuß des Bienentreibens kommen wollen, sind sie herzlich eingeladen die Schaumburger Waldimkerei in Reinsdorf zu besuchen. Bis Anfang Juni hat Familie Giehl einen Großteil ihrer Völker dort aufgestellt.

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Das Große Bienensterben | Die Imker suchen Verbündete

vom 26. März 2011 | Schaumburger Nachrichten

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Portrait | Anna Giehl in der Fachzeitschrift Land & Forst

Artikel vom 21. Oktober 2010 | LAND & Forst Nr. 42

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Ode an die Bienen | Gedicht

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Die Streuobstwiese ist angelegt | Werden Sie Baumpate für 60 Euro jährlich!

Es ist vollbracht! Im November haben 60 Obstbäume, überwiegend Apfelbäume aber auch einige Kirschen, Birnen und Zwetschgen einen Ort zum Wachsen gefunden.
Gut die Hälfte der 1 ha großen Wiese hinter unserem Forsthaus wurde mit Hochstämmen bepflanzt. Einige Aktive des NABU, Ortsgruppe Rodenberg, unterstützten uns bei der Pflanzaktion. Die Bäume stammen aus der heimischen Baumschule Röhler, wodurch zwar die Sortenauswahl etwas eingeschränkt wurde, was dafür aber unserem eigenen Anspruch an Regionalität gerecht wird.

Die Idee ist, ein Biotop Streuobstwiese zu erschaffen und damit vielen, zum Teil auch bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Lebensgrundlage zu bieten. Durch die Anlage einer dauerhaften Wasserstelle in den kommenden Monaten wird dieses Ziel weiter voran getrieben. Die Erhaltung alter Obstsorten steht ebenso im Fokus, wie die Erzeugung und Verwertung regionaler, unbelasteter Lebensmittel.

Natürlich gibt es kein besseres Beispiel, um die Bedeutung der Honigbienen für die Bestäubung, und damit auch für die Sicherung unserer Nahrungsgrundlagen, darzustellen, als eine Obstwiese. Die zahlreichen Kindergruppen, die zu uns kommen, um von uns etwas über die Natur zu lernen, können „live“ erleben, wie die eifrigen Bienen schwer mit Blütenstaub beladen von einer Apfelblüte zur nächsten fliegen. Das sind Eindrücke, die sich für das ganze Leben einprägen!
Später im Herbst lässt sich dann gut veranschaulichen, wie sich ein unzureichend befruchteter Apfel in Form und Größe von einem von Bienen bestäubten Apfel unterscheidet.

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Winterbananenapfel, Cox Orange, Gute Luise, Finkenwerder Herbstprinz und Co. suchen einen Paten!

Damit die jungen Bäume kräftige Wurzeln bekommen, eine stabile Krone entwickeln und ein vitales, langes Leben führen, benötigen sie einige Zuwendung.
Wir wünschen uns, dass unsere Honigkunden, Besucher oder andere Naturliebhaber eine Baumpatenschaft übernehmen. Kinder könnten einen eigenen Baum geschenkt bekommen, mit dem sie „zusammen groß“ werden.

Die Baumpatenschaft ist unbefristet und kostet jährlich 60 Euro – Geld, das wir dafür verwenden, die einzelnen Bäume, aber auch das Biotop Streuobstwiese zu pflegen. Zu diesen Tätigkeiten gehört zum Beispiel das Anbringen und Instandhalten von Nistkästen, das Mulchen der Bäume, der Kronenaufbau usw.
Dafür werden die Baumpaten regelmäßig von uns über aktuelle Aktionen rund um die Obstwiese und die Waldimkerei informiert und natürlich auch an der Obsternte beteiligt. Jeder Baum bekommt eine kleine Tafel, auf der Sorte und, wenn gewünscht, der Pate eingetragen werden. Gemeinsame Aktionen wie Saftpressen im Herbst oder ein Obstblütenfest mit allen Baumpaten sind angedacht. Letztlich steckt der Gedanke dahinter, durch die Obstwiese einer breiteren „Gemeinschaft“ von Menschen die Gelegenheit zu geben, sich mit unserem Projekt zu identifizieren und gemeinsam dauerhaft etwas für den Naturschutz zu tun.
Falls Sie Interesse an einer Baumpatenschaft haben, treten Sie mit uns in Kontakt. Wir lassen Ihnen dann ein Antragsformular zukommen, auf dem weitere Einzelheiten ausgeführt sind.

Laden Sie sich das Antragsformular direkt herunter:
Antragsformular Streuobstwiese, (PDF, 84Kb)

Ingwer in Honig

NEU: Ingwer in Honig – wir zaubern Ihnen den Orient auf den Tisch!

Ahnen Sie schon, wie gut sich Inwer mit Honig kombinieren lässt? Die vollmundige Süße besten Frühjahrshonigs wird ergänzt durch die feine Schärfe eines Bio-Ingwers, die sich besonders im Abgang bemerkbar macht. Ein Honig, der heiß macht!

Kennen Sie auch unsere bewährten Kreationen Zimt in Honig und Sanddorn in Honig?

Sanddorn in Honig, eine erfrischende Variation

Wenn Sie in den Genuss von richtig gutem Sanddornhonig kommen wollen, brauchen Sie in Zukunft nicht mehr extra an die Ostsee fahren. Sie Schaumburger Waldimkerei hat für Sie einen hervorragenden Frühjahrshonig mit den natürlichen Vitaminen eines Bio-Sanddorn Extraktes angereichert. So können Sie sich auch zu Hause mit den nötigen Vitalstoffen verwöhnen.
Erhältlich im 250g Glas/4,- € oder im 500g Glas/ 6,50 €